IT-Dienstleister wechseln
Den IT-Dienstleister wechseln. Mit einer geordneten Übergabe.
Sie möchten die IT-Betreuung neu aufstellen? Wir klären mit Ihnen, welche Systeme und Verträge bestehen, welche Zugänge benötigt werden und wie die Verantwortung nachvollziehbar übergeben wird.
Kevin Weidner & Bora Denis Ziguslu · Zell am Harmersbach
Was übergeben werden sollte
Eine Checkliste für Ihr Unternehmen.
- Zugänge & Zuständigkeiten
- Wer verwaltet Microsoft 365, Domains, E-Mail, Netzwerk, Geräte und Datensicherung? Welche Rechte liegen beim Unternehmen, welche beim bisherigen Anbieter?
- Systeme & Dokumentation
- Geräteübersicht, wichtige Programme, Datenablagen, vorhandene Anleitungen und technische Ansprechpartner zusammentragen. Lücken werden als offene Aufgaben erfasst.
- Verträge & Lizenzen
- Anbieter, Laufzeiten, Kündigungsfristen, Lizenzzuordnung und laufende Kosten sichten. Die tatsächlichen Vertragsunterlagen bestimmen die nächsten Schritte.
- Offene Arbeiten & Datensicherung
- Bekannte Störungen, geplante Änderungen und Zuständigkeiten für Backups besprechen. Vor Eingriffen klären wir den vorhandenen Sicherungs- und Wiederherstellungsstand.
Keine Passwörter per Kontaktformular oder unverschlüsselter Sammelliste versenden. Den geeigneten Übergabeweg stimmen wir mit Ihnen ab.
Der Ablauf
In fünf Schritten zu klaren Zuständigkeiten.
- 01
Anlass und Ziel klären
Was soll besser werden? Welche Aufgaben fehlen heute? Wir sprechen zuerst über Ihren Betrieb und Ihre Erwartungen.
- 02
Bestand aufnehmen
Wir sichten die verfügbaren Informationen und benennen fehlende Zugänge, unklare Verträge und technische Abhängigkeiten.
- 03
Übergabe abstimmen
Mit Ihrer Freigabe stimmen wir Aufgaben und Termine mit dem bisherigen Anbieter ab. Es wird festgelegt, wer bis wann welche Systeme betreut.
- 04
Zugriffe und Funktionen prüfen
Berechtigte Zugänge und die für den Betrieb wichtigen Dienste prüfen. Alte Berechtigungen erst nach abgestimmter Übergabe anpassen.
- 05
Laufende Betreuung beginnen
Offene Punkte, Wartungsaufgaben und Ansprechpartner dokumentieren. Änderungen erfolgen in einer gemeinsam festgelegten Reihenfolge.
Damit der Betrieb weiterarbeiten kann
Was Sie vor einer Kündigung klären sollten.
Technische Abhängigkeiten
Ein Dienstleister kann zugleich Lizenzen, Hosting oder Telefonie bereitstellen. Eine Kündigung kann deshalb mehr betreffen als den Support. Wir klären diese Zusammenhänge anhand Ihres Bestands.
Übergang und Aufwand
Eine vollständige Dokumentation erleichtert die Übernahme. Fehlende Informationen, notwendige Migrationen oder eng gesetzte Termine erhöhen den Aufwand. Bestandsaufnahme und weitere Arbeiten stimmen wir vorab ab.
Kostenfaktoren der BetreuungGut zu wissen
Ihre Fragen. Verständlich beantwortet.
Müssen wir schon gekündigt haben?
Nein. Es ist sinnvoll, zuerst Verträge und technische Abhängigkeiten zu sichten. Daraus lässt sich ein passender Übergabeplan ableiten.
Was passiert, wenn Zugänge oder Unterlagen fehlen?
Wir erfassen die Lücken und klären, wer die Informationen bereitstellen kann. Ob und wie eine Wiederherstellung möglich ist, hängt vom System, Ihren nachweisbaren Berechtigungen und dem jeweiligen Anbieter ab.
Können Sie mit unserem bisherigen Dienstleister sprechen?
Ja, wenn Sie uns damit beauftragen und die nötigen Informationen und Berechtigungen vorliegen. Ziel ist eine sachliche Übergabe mit klarer Aufgabenverteilung.
Ist der Wechsel ohne Ausfall möglich?
Das lässt sich vor der Bestandsaufnahme nicht zusagen. Wir prüfen Abhängigkeiten, planen notwendige Umstellungen und besprechen mögliche Beeinträchtigungen vorab.
Muss bei einem Wechsel alles neu eingerichtet werden?
Nein. Funktionierende Systeme können häufig weiter genutzt werden. Zuerst werden Zugriffe und Zuständigkeiten geklärt; größere Änderungen werden gesondert bewertet.
Redaktion: nexora IT · Fachlicher Ansprechpartner: Kevin Weidner
Sprechen wir darüber
Sie möchten wechseln, wissen aber noch nicht, wo Sie anfangen sollen?
Beschreiben Sie kurz Ihre aktuelle Betreuung und was Sie verändern möchten. Eine vollständige technische Dokumentation brauchen Sie für dieses Gespräch noch nicht.
